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Alb-Neckar-Weg


Am besten beginnt man die Tour in Ulm. Denn dann geht es auf dem rund 270 km langen Alb-Neckar-Weg meistens bergab. Zwischen Blaubeuren und Neidlingen muss man allerdings hin und wieder etwas kräftiger in die Pedale treten.


Bevor man die Tour startet, sollte man vom höchsten Kirchturm der Welt, dem Ulmer Münster, einen Blick auf die Strecke werfen. Sitzt man dann erst einmal auf dem Rad, rollt man über die landschaftlich reizvolle Schwäbische Alb, durch malerische Städtchen, an Burgen und Tropfsteinhöhlen vorbei. Besonders sehenswert ist in Blaubeuren der geheimnisvolle Blautopf. Er ist nach dem Aachtopf die größte Karstquelle Deutschlands und weist eine beeindruckende blaue Färbung auf. An den Blautopf schließt sich ein weit verzweigtes unterirdisches Höhensystem an.
Durch das ins Kalkgestein eingeschnittene Tiefental oder über Berghülen führt der Weg auf das Hochplateau der Schwäbischen Alb. Zeit für einen Blick über den Rand des Albtraufs ins weite Voralbland hinein muss sein, dann nochmals die Bremsen kontrollieren und schon schnurren die Räder hinab.

An mittelalterlich geprägten Städten und sagenumwobenen Burgen führt der Weg weiter Richtung Esslingen, durch das weinreiche Remstal und dann durch das Neckartal bis nach Eberbach. Wer dem Neckar noch länger folgen möchte, kann auf dem Neckartal-Weg bis nach Heidelberg weiter fahren.


Detaillierte Streckenführung:
Radwanderkarten R 54, R 53, R 55 und R 58 des Landesvermessungsamtes Baden-Württemberg

Streckenbeschaffenheit

Wegequalität: überwiegend asphaltierte Wege oder wassergebundene Schotterwege
mäßige Anstiege bis Blaubeuren, starke Steigungen und Abfahrten zwischen Blaubeuren und Neidlingen, wenige Anstiege zwischen Neidlingen und Reichenbach, von Reichenbach bis Remseck steilere Anstiege und Abfahrten, ab Remseck nur noch wenige flache Steigungen.
Verkehr: kein bis geringer Verkehr
Eignung für Kinder oder Ungeübte: gut bis sehr gut geeignet, nur zwischen Blaubeuren und Neidlingen weniger geeignet

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